I-Agenten und On-Device-Intelligenz definieren den Arbeitsplatz völlig neu
Enterprise-KI bedeutete einst, Daten an einen Cloud-Endpunkt zu senden, auf das Ergebnis zu warten und dieses dann in lokale Tools zu integrieren. Doch dieses Muster verändert sich. 43 % aller PC-Lieferungen im Jahr 2025 waren KI-PCs und Prognosen zufolge werden KI-Laptops – d. h. Laptops mit integrierten Neural Processing Units (NPUs) neben Central Processing Units (CPUs) und Graphical Processing Units (GPUs) – im Jahr 2026 die einzige Wahl1 für große Unternehmen sein.
KI-PCs sind heute nicht länger nur ein Nischenprodukt, sondern die Standardoption für anstehende Hardware-Aktualisierungen.
Dieser Wandel im Hinblick auf Hardware führt gleichzeitig zu einem Wandel der IT-Architektur. Anbieter entwickeln PCs mit integrierten NPUs und persistenten Agenten, die auf dem Gerät ausgeführt werden. Diese sind lokale Intelligenz-Hubs, bei denen KI nicht mehr auf eine zentralisierte Infrastruktur angewiesen ist.
Von Cloud-first-KI zu Endpunkt-Intelligenz
Frühe Enterprise-Tools für generative KI waren fast ausschließlich cloudbasiert. Dieses Modell ist für große Trainingsdienste und Shared Services weiterhin entscheidend, doch es geht mit Latenz, Kosten für Bandbreite und Fragen im Hinblick auf die Datenhoheit einher.
HPs aktuelle KI-PC-Strategie dreht diesen Ansatz um und geht davon aus, dass KI auf dem Gerät ausgeführt wird und nur bei Bedarf auf die Cloud zugreift. HP positioniert seine KI-PCs der nächsten Generation – einschließlich der jüngsten Modelle der EliteBook X Serie und der OmniBook Ultra Systeme mit dedizierten NPUs – als lokale „Intelligenz-Hubs“, die Zusammenfassungen, Transkriptionen, Personalisierung und Kameraverbesserungen am Endpunkt ausführen können und die Option bieten, sensible Arbeitsabläufe in eingeschränkten oder Zero-Cloud-Modi zu bearbeiten.
Auf den Windows-Geräten von HP und anderen OEMs kommt dabei eine hybride Arbeitsweise zum Einsatz. Cloud-Dienste hosten größere, gemeinsame Copilots, während die Endpunkte kleinere, auf spezifische Aufgaben ausgerichtete Modelle mit der NPU ausführen – in Echtzeit. HP integriert seine eigenen Tools2 wie HP AI Companion und Smart Sense dann auf diesem Stack, um wichtige Arbeitsabläufe auf dem Gerät auszuführen und die Leistung und den Stromverbrauch auf Always-on-Agenten auszurichten.
Über das breitere KI-PC-Ökosystem hinweg wird On-Device-Intelligenz zur Standardarchitektur. KI-PCs verlassen sich nicht mehr nur auf zentralisierte KI-Modelle in der Cloud, sie werden zunehmend entwickelt, um leichte, aufgabenspezifische Modelle direkt auf dem Gerät auszuführen. Wie die EliteBook X G2 Systeme verdeutlichen, kombiniert HP Funktionen auf Betriebssystemebene mit HPs AI Companion, Smart Sense und Sicherheits-Stack, um diesen Wandel zu unterstützen. Diese Tools ermöglichen Always-on-Agenten, Interaktionen mit geringer Latenz und die optionale Nutzung der Cloud für sensible Arbeitsabläufe – und all das ganz effizient auf Intel-basierten Endpunkten.
Praxistests von Copilot+-Funktionen wie Recall, Live-Untertitel und Studio Effects sowie unabhängige Bewertungen des KI-PC-Angebots von HP unterstreichen den Punkt, dass die wahrgenommene „KI-Erfahrung“ mit einem modernen Business-PC heute ebenso von der geräteinternen Beschleunigung und Software samt NPU abhängt wie von traditionellen CPU- und GPU-Spezifikationen.
Lesen Sie den Artikel von TechRepublic zu den Gründen, warum Ihr nächster PC eine NPU haben wird3, um zu erfahren, warum CPUs und GPUs alleine nicht länger ausreichend sind, um diese Workloads zu bewältigen.
KI-Agenten verwandeln sich von Chatbots in Kollegen
Im Rahmen dieses Wandels muss auch die Ausführung zahlreicher kleiner KI-Agenten auf dem PC selbst möglich sein. On-Device-Intelligenz ermöglicht nun die Transkription und Übersetzung von Meetings in Echtzeit – auch bei einer schlechten Internetverbindung –, Live-Zusammenfassungen langer Dokumente und E-Mail-Threads, Kamera- und Audioverbesserungen bei Hybrid-Meetings und kontextbezogenen Datei- und App-Vorschläge auf der Grundlage der lokalen Aktivität.
Diese Entwicklung wird durch geräteinterne Modellarbeit unterstützt. eWeek berichtete kürzlich, dass OpenAIs kleinere Open-Weight-Modelle nun auch auf privaten Laptops4 oder sogar leistungsstarken Handys ausgeführt werden können. Das verdeutlicht, wie leistungsfähig Endpunkt-Hardware geworden ist.
Copilot+-Funktionen wie Recall, Live-Untertitel, Cocreator und Restyle Image auf Windows-Geräten mit entsprechenden NPUs zeugen von diesem Muster5.
Omdias Studie „AI at the endpoint“6 beschreibt den gleichen Trend: Organisationen experimentieren mit lokaler KI auf PCs, um digitale Arbeitsplätze und Support zu verbessern, obwohl sich die Integration in Enterprise-Umgebungen insgesamt noch in einer frühen Phase befindet.
Doch wie die Analyse des „2025 Enterprise AI Report“ von OpenAI durch eWeek ergab, nutzen viele Unternehmen noch immer nicht das volle Potenzial von KI7, obwohl Pioniere bereits mit einer aggressiveren Automatisierung voranschreiten.
Beispiele und Vorteile von KI-Agenten
Die heutigen KI-Agenten können so viel mehr, als nur Fragen beantworten. Sie führen proaktive, domänenspezifische Aufgaben durch, die traditionell menschlichen Eingriff erforderten. PCs mit On-Device-KI wie das HP EliteBook X G2 unterstützen nun ein breites Spektrum von Agenten, die entwickelt wurden, um Produktivität und Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
KI-Researcher-Agenten
- Was sie leisten: Sie suchen in lokalen Dateien, fassen lange Dokumente zusammen, extrahieren wichtige Erkenntnisse und helfen bei Präsentationen oder Berichten.
- Vorteil: Reduzierte Zeit für Recherchen, indem die Entdeckung von Inhalten und die Erstellung erster Entwürfe automatisiert werden – eine ideale Lösung für Analysten, Consultants und Wissensarbeiter.
Kommunikationsagenten
- Was sie leisten: Sie erstellen E-Mail-Entwürfe und Zusammenfassungen von Meetings und übersetzen Gespräche in Echtzeit.
- Vorteil: Verbesserte Klarheit und Geschwindigkeit der Kommunikation, insbesondere für hybride oder mehrsprachige Teams.
Produktivitätsagenten
- Was sie leisten: Sie sehen den Nutzerbedarf vorher und schlagen Apps vor, passen Einstellungen an oder finden relevante Dateien auf der Grundlage des Arbeitskontexts.
- Vorteil: Ermöglichung reibungsloser Workflows und Reduzierung der erforderlichen Wechsel zwischen Aufgaben.
Medien- und Meeting-Agenten
- Was sie leisten: Sie setzen Audio- und Videoverbesserungen in Echtzeit um, einschließlich Beleuchtungskorrektur, Geräuschunterdrückung und Untertitelung – sogar offline.
- Vorteil: Verbesserte Qualität virtueller Meetings, insbesondere bei Remote-Arbeit oder begrenzter Bandbreite.
Diese Agenten sind optimiert, um mit Intel-basierten NPUs auf den KI-PCs von HP ausgeführt zu werden. Das bedeutet eine schnellere Leistung, eine längere Akkulaufzeit und besseren Datenschutz, auch ohne eine ständige Cloud-Verbindung.
HP EliteBook X G2 als Beispiel eines Endpoint-first-Designs für KI-PCs
Innerhalb dieses Markts ist die EliteBook X G2 Serie von HP ein Beispiel dafür, wie Anbieter PCs mit Blick auf On-Device-Agenten entwickeln und nicht mehr nur auf höhere Taktfrequenzen setzen.
Laut der aktuellen Positionierung von HP bietet die EliteBook X G2 Reihe KI-PCs mit bis zu 55 TOPS NPU-Leistung bei bestimmten Konfigurationen und einer Akkulaufzeit von mehr als 20 Stunden bei typischer Nutzung. Diese Möglichkeiten dienen der Unterstützung von Always-on-Agenten, die im Hintergrund Aufgaben wie Transkription, lokale Copilots, Echtzeit-Kameraverarbeitung und Energieoptimierung durchführen, ohne die Tragbarkeit zu beeinträchtigen.
Die Serie basiert auf Intels KI-PC-Architektur der nächsten Generation und bietet neben traditionellen CPU- und GPU-Ressourcen auch dedizierte NPU-Beschleunigung. Bei bestimmten Modellen unterstützt diese Konfiguration mehr als 55 TOPS NPU-Leistung und ermöglicht eine Rechenleistung, die kontinuierlichen, stromsparenden KI-Betrieb ohne Einschränkungen im Hinblick auf Mobilität erlaubt.
HP integriert zudem Funktionen wie Smart Sense – zur dynamischen Anpassung von Leistung und Thermik – und den Wolf Security Stack, der hardwaregestützte Schutzmaßnahmen einsetzt, um risikoreiche Inhalte zu isolieren. Diese Funktionen verdeutlichen die allgemeinere Ausrichtung von KI-PCs. Sie werden als Plattformen für Managed Agents entwickelt, die kontinuierlich ausgeführt werden können und dennoch innerhalb der Vorgaben zur Enterprise-Sicherheit und zum Stromverbrauch liegen.
Der Ansatz von HP spiegelt aber auch die allgemeineren Leistungen der Branche im Hinblick auf KI-PCs als lokale Intelligenz-Hubs wider. Die EliteBook X G2 Serie wurde von Grund auf entwickelt, um On-Device-Agenten mit hohem NPU-Durchsatz, eine verlängerte Akkulaufzeit und intelligentes Ressourcenmanagement zu unterstützen. Funktionen wie Smart Sense optimieren Leistung, Kühlung und Akkulaufzeit dynamisch und Wolf Security bietet hardwaregestützte Schutzmaßnahmen, um sicherzustellen, dass KI-Workloads kontinuierlich ausgeführt werden können, ohne Enterprise-Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen.
Warum hybride und mobile Teams von On-Device-KI profitieren
Für hybrid arbeitende Menschen zeigen sich die praktischen Vorteile sicherer On-Device-Intelligenz in drei Bereichen: Reaktionsfähigkeit, Datenschutz und Nachhaltigkeit.
Die Reaktionsfähigkeit ergibt sich durch die Eliminierung der Netzwerklatenz. Lokale Transkriptions- und Zusammenfassungsfunktionen können Live-Meetings und -Verkaufsgespräche selbst bei eingeschränkter Konnektivität bewältigen. Die Live-Untertitel und Echtzeit-Übersetzungen von Copilot+8, die vollständig auf dem Gerät ausgeführt werden, verdeutlichen, wie wichtig diese Funktionen bei sprachübergreifender Zusammenarbeit sein können.
Der Datenschutz wird verbessert, wenn weniger Workloads Rohdaten an externe Clouds senden müssen. Herausforderungen hinsichtlich des Datenschutzes werden zwar nicht eliminiert, doch IT- und Compliance-Teams erhalten mehr Möglichkeiten, um bestimmte Workflows lokal auf dem Gerät auszuführen – ein Aspekt, der für EU-Organisationen und regulierte Branchen von Bedeutung ist.
Der dritte Faktor ist Nachhaltigkeit. NPUs wurden entwickelt, um KI-Inferenz – im Vergleich zu CPUs und GPUs – bei einem beträchtlich geringeren Energieverbrauch zu ermöglichen. KI-PCs sind auf Energieeffizienz ausgelegt, insbesondere da NPUs Inferenz-Workloads von energieintensiveren CPUs und GPUs übernehmen. Dieser Wandel erlaubt es Organisationen, mehr intelligente Aufgaben lokal auszuführen und den Energieverbrauch sowie die damit verbundenen Kosten unter Kontrolle zu halten.
Gartner und andere Analysten weisen außerdem darauf hin, dass die Verteilung von KI-Workloads zwischen Cloud und Endpunkt den Gesamtenergieverbrauch mancher Workloads reduzieren kann1, indem wiederholte Datenübertragungen und übergroße Cloud-Instanzen vermieden werden, wenn kleinere lokale Modelle ausreichen.
Für mobil arbeitende Menschen, die den Großteil des Tages keinen Zugang zu einer Steckdose haben, ist die Kombination aus geräteinterner Inferenz und einer Akkulaufzeit von 20 oder mehr Stunden ebenso bedeutend wie die reine CPU-Leistung.
Was IT-Führungskräfte bei KI auf dem Endpunkt beachten sollten
Für CIOs, Endpoint-Architekten und EUC-Teams bedeutet dieser Wandel, dass ein „moderner Business-PC“ heute anders beurteilt werden muss. Neben CPU, RAM und Speicherleistung muss nun ein viel breiteres Spektrum an Leistungskennzahlen verglichen werden:
- Wie viel NPU-Leistung ein Gerät bietet und welche KI-Funktionen diese tatsächlich nutzen
- Welche Zusammenfassungs-, Transkriptions- und Copilot-ähnlichen Funktionen vollständig auf dem Gerät ausgeführt werden können und welche weiterhin Cloud-Dienste benötigen
- Wie die Energieverwaltungs-Tools von OEMs, wie z. B. Smart Sense, mit Always-on-Agenten und Enterprise-Managementrichtlinien interagieren
- Wie Endpunkt-KI-Funktionen mit bestehenden Sicherheits-Stacks, einschließlich Isolierung, Attestierung und Überwachung, kombiniert werden können
Omdias Studie zu Endpunkten zeigt, dass viele Unternehmen noch immer mit KI-PCs experimentieren6 und dass Governance, Überwachung und Lifecycle-Strategie ebenso wichtig sein werden wie die Leistung. All das führt zu einer Schlussfolgerung: die Branche engagiert sich für eine Zukunft, in der KI Seite an Seite mit den Arbeitskräften arbeitet anstatt über ihnen in der Cloud.
Die EliteBook X G2 Serie von HP ist ein konkretes Beispiel für diesen umfassenderen Ansatz: ein „agent-ready“ Business-PC mit einer Kombination aus leistungsfähiger NPU, langer Akkulaufzeit, geräteinterner Optimierung und einem Sicherheits-Stack, der persistente KI unterstützt und Enterprise-Kontrollen aufrechterhält.
Für IT-Führungskräfte, die zwischen 2026 und 2028 Aktualisierungen planen, lautet die Frage nicht mehr, ob Benutzerinnen und Benutzer KI auf ihren Geräten haben werden. Analysedaten zeigen, dass dies selbstverständlich sein wird9. Die Frage lautet stattdessen, wie Geräte aufgebaut sein müssen, um es geräteinternen Agenten zu ermöglichen, Hybridteams Personalisierung, Geschwindigkeit und Effizienz ohne Kompromisse in Sachen Unternehmensführung, Datenschutz und Nachhaltigkeit bereitzustellen.
Weitere Informationen zur Entwicklung von Endpunkt-, Cloud- und Netzwerkschutzmaßnahmen im Einklang mit KI-PCs der nächsten Generation finden Sie auf unserem KI-PC Content Hub.
Sources
- https://www.techrepublic.com/article/gartner-ai-pc-shipments/
- https://www.hp.com/us-en/ai-solutions/ai-companion-faq.html
- https://www.techrepublic.com/article/why-next-pc-have-npu/
- https://www.eweek.com/news/openai-open-ai-models/
- https://www.pcwelt.de/article/2765573/windows-recall-ist-zu-riskant-fur-ihren-copilot-pc-so-schalten-sie-es-jetzt-aus.html
- https://omdia.tech.informa.com/om138147/ai-at-the-endpoint-the-impact-of-ai-on-end-users-and-endpoint-devices
- https://www.eweek.com/news/openai-state-of-enterprise-ai-report-2025/
- https://www.microsoft.com/en-us/windows/learning-center/three-must-try-copilot-plus-pc-features
- https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2024-09-25-gartner-forecasts-worldwide-shipments-of-artificial-intelligence-pcs-to-account-for-43-percent-of-all-pcs-in-2025
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